Kurz gesagt
Sechs Wochen, kein Cent Werbung, ein BSR-Sprung von fast 5.000 Plätzen. Was wirklich funktioniert hat.
Ich habe unter meinem Pseudonym Oliver Pätzold ein Buch, Die Erben Jerichos, einen dystopischen Thriller. Es ist im März 2025 erschienen. Im Sommer 2025 stand es im Bestseller-Rang von Amazon meist zwischen Platz #6.000 und #12.000, danach rutschte es ab, im Februar 2026 bis auf fast #58.000. Ich machte keine Werbung, keine aktive Promotion. Es stand einfach im Regal.
Im Frühjahr 2026 habe ich das KDP-Backend geöffnet und mir die Schlagwörter angeschaut. Sieben Felder zu je fünfzig Zeichen. In jedem ein einzelnes Wort: thriller, spannend, roman, dystopie. Die offensichtlichsten Wörter, die einem einfallen, wenn man einen dystopischen Roman schreibt. Und genau jene Wörter, über die dieses Buch zwischen tausenden anderen nicht zu finden war.
Die meisten Autoren machen es genauso und warten, dass Amazon den Rest erledigt. Doch Amazon erledigt das nicht. Amazon arbeitet nach den Regeln eines Algorithmus, die in der KDP-Dokumentation nur bruchstückhaft beschrieben und in vielen Quellen schlicht falsch wiedergegeben werden. Dieser Artikel handelt davon, was in diesen sieben Feldern tatsächlich passiert. Und was darin stehen muss, damit Amazon dein Buch den richtigen Lesern zeigt, ohne dass du dafür Werbung schaltest.
Ich zeige die Analyse an einem konkreten Buch, mit BSR-Zahlen davor und danach, und mit der tatsächlichen Aufteilung der Suchanfragen auf die Felder.
Sieben Felder, fünfzig Zeichen: Was in die Felder gehört
Im KDP-Backend hat jedes Buch sieben Felder zu je fünfzig Zeichen. Das KDP-Formular verlangt dort „kurze Ausdrücke mit bis zu 50 Zeichen“. Viele halten die Felder für Tags, wie Hashtags bei Instagram, die für den Leser gedacht sind. Das ist das falsche Bild.
Schlagwörter sind Suchanfragen, die du Amazon anbietest. Amazon liest die Wörter aus Titel, Untertitel, Autorennamen und diesen sieben Feldern. Wenn ein Käufer etwas in die Suchleiste eingibt, wählt Amazon Bücher aus, deren Wörter zur Anfrage passen.
Ich fülle die Felder nach drei Regeln.
Erste Regel. In ein Feld setze ich eine ganze Suchanfrage, in derselben Wortfolge, in der Käufer sie eintippen. Ein Feld muss deshalb nicht alle fünfzig Zeichen ausnutzen. Die KDP-Hilfe hält einzelne Wörter für geeigneter als Phrasen. Ob ganze Anfragen besser wirken, prüfe ich gerade an meinen eigenen Büchern.
Zweite Regel. Eine Anfrage kommt nur ins Feld, wenn Amazon dafür Bücher wie meines zeigt. Ich gebe sie in die Kindle-Suche ein und schaue mir die ersten zehn Bücher ohne Anzeigen an. Sind mindestens fünf davon Bücher derselben Art, nehme ich die Anfrage. Sonst sucht dort ein anderer Käufer.
Dritte Regel. Was die KDP-Hilfe zu Schlagwörtern zu vermeiden rät, bleibt draußen. Dazu gehören das Wort „Buch“, Wörter aus den Kategorien, die du für das Buch gewählt hast, Angaben, die nur vorübergehend stimmen, wie Jahreszahlen, und subjektive Wertungen.
Ein echter Fall: BSR von #10.496 auf #5.590 in sechs Wochen
Ich kehre zurück zu Die Erben Jerichos. Im Februar 2026, knapp ein Jahr nach dem Erscheinen, lag der Bestseller-Rang bei fast #58.000. Da war klar, dass sich das Buch nicht mehr von allein verkauft, und ich habe mir die Metadaten angeschaut. Vor der Überarbeitung der Metadaten sahen die Zahlen so aus:

Book Listing Score von „Die Erben Jerichos” vor der Überarbeitung der Metadaten im Frühjahr 2026. 6.3 von 10, Status „Mostly Optimized”.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Book Listing Score (BookBeam (Partnerlink)) | 6.3 / 10, „Mostly Optimized” |
| Bestseller-Rang | #10.496 |
| Rezensionen | 283 |
| Werbung | keine |
Dann habe ich die Metadaten überarbeitet. Nach genau dem System, das ich in den folgenden Kapiteln beschreibe. Ohne einen Cent Werbung. Nur die Textfelder im KDP-Backend.
Sechs Wochen später sahen die Zahlen so aus:

Book Listing Score vier Wochen nach der Überarbeitung. 9.2 von 10, Status „Fully Optimized”. Der Bestseller-Rang lag zum Zeitpunkt des Screenshots bei #6.212. Im Mai 2026 lag er laut BookBeam im Durchschnitt bei #5.590.
| Kennzahl | Vorher | Nachher |
|---|---|---|
| Book Listing Score | 6.3 | 9.2 |
| Bestseller-Rang | #10.496 | #5.590 (Durchschnitt im Mai 2026 laut BookBeam) |
Im Verlauf des Bestseller-Rangs über ein Jahr zeigt sich der Moment der Veränderung sehr deutlich. Im Sommer 2025 stand das Buch meist zwischen #6.000 und #12.000. Ab dem Herbst rutschte es ab, im Februar 2026 bis auf fast #58.000. Mitte März 2026 begann der Anstieg, und seit April liegt das Buch im Bereich #5.000 bis #10.000, ohne jeden Werbeimpuls.

Bestseller-Rang von „Die Erben Jerichos” über zwölf Monate, Mai 2025 bis Mai 2026. Im Frühjahr 2026 wurden die Metadaten überarbeitet. Ab Mitte März steigt der Rang in den Bereich #5.000 bis #10.000 und hält sich dort bis Ende Mai ohne Werbeimpuls.
Am 21. Oktober 2026 stand das Buch auf amazon.de auf Platz 4.937 im Kindle-Shop und auf Platz 6 in Science Fiction. Seit Juni 2026 ist es zudem in Prime Reading, was den Rang zusätzlich hebt. Für die Monate bis Ende Mai gilt das noch nicht.
Ich behaupte nicht, dass diese Zahl ewig hält oder dass jedes Buch genauso steigt. Doch ich weiß eines: Die einzige Veränderung in diesem Experiment waren die Textfelder im Backend. Keine neue Auflage, kein neues Cover, keine E-Mail-Kampagne. Nur Schlagwörter, Untertitel und Beschreibung. Und der Effekt war größer, als ich es erwartet hatte.
Im nächsten Kapitel zeige ich die Felder selbst, wie sie im Frühjahr aussahen und wie ich sie heute fülle.
In drei Schritten Schlagwörter finden, prüfen und eintragen
Ich zeige es am selben Buch, Die Erben Jerichos. Nach der Überarbeitung im Frühjahr 2026 standen in den Feldern Anfragen wie spannende bücher thriller empfehlung 2026 2025 und buch männer thriller spannend roman. Darin stecken das Wort „Buch“, Jahreszahlen, Wertungen wie spannend und die Namen der eigenen Kategorien, thriller und dystopie. Im Oktober 2026 habe ich deshalb alle sieben Felder nach den drei Regeln neu gefüllt.
Schritt eins. Ich sammle echte Suchanfragen aus den Quellen, die ich in einem eigenen Kapitel erkläre, vor allem aus der Autovervollständigung von Amazon und aus BookBeam. Ich notiere sie so, wie Käufer sie eingeben.
Schritt zwei. Jede Anfrage prüfe ich in der Kindle-Suche auf amazon.de. Die Anfrage prepping krisenvorsorge überleben zum Beispiel wird laut BookBeam 12.451 Mal im Monat gesucht. Auf der ersten Seite zeigt Amazon dafür aber nur Ratgeber zur Vorratshaltung, und wer so sucht, will keinen Roman. Im Frühjahr stand diese Anfrage in meinen Feldern, jetzt ist sie draußen.
Schritt drei. Jede Anfrage, die die Prüfung besteht, kommt vollständig in ein Feld. So sehen die Felder von Die Erben Jerichos seit dem 21. Oktober 2026 aus:
| Nr. | Feld | Zeichen |
|---|---|---|
| 1 | endzeit apokalypse weltuntergang | 32 |
| 2 | weltuntergang romane deutsch | 28 |
| 3 | katastrophen thriller | 21 |
| 4 | katastrophen romane endzeitroman | 32 |
| 5 | vulkanausbruch naturkatastrophe | 31 |
| 6 | überleben freundschaft | 22 |
| 7 | endzeit survival | 16 |
Eine Ausnahme habe ich bewusst gemacht. In katastrophen thriller steckt das Kategoriewort thriller. Käufer suchen genau so, laut BookBeam 4.086 Mal im Monat, und das Buch steht bei dieser Anfrage auf Platz 1. Die KDP-Hilfe rät von Kategoriewörtern ab, verbietet sie aber nicht.
Ob die neuen Felder mehr bringen als die alten, messe ich an den Plätzen des Buches bei den einzelnen Anfragen. Der Gesamtrang schwankt von Tag zu Tag fast um das Doppelte und zeigt das nicht. Das Ergebnis trage ich hier nach, sobald die Messung steht.
Vier Kategorien starker Schlagwörter
Um die sieben Felder mit Sinn zu füllen, denke ich gleichzeitig in vier Achsen. Das bringt Vielfalt und deckt die unterschiedlichen Wege ab, über die ein Leser zum Buch findet.
Genre und Subgenre. Genaue Genrebezeichnung, die nicht im Titel steht. Beispiele für einen Politthriller: feministischer thriller, ddr roman gegenwart, endzeitthriller. Das sind Wörter, die Leser gerade jener Genreliteratur tatsächlich in die Suche tippen.
Ort und Zeit. Konkretes Setting, oft der entscheidende Filter für Leser von Genreliteratur. Beispiele: berlin 1989, ostdeutschland kalter krieg, nahezukunft deutschland. Ein Leser eines politischen Thrillers will wissen, wo das Geschehen verortet ist. Wenn dein Buch in Berlin, in der DDR oder in der nahen Zukunft spielt, muss das in den Feldern stehen.
Thema und Motiv. Konflikt, Beziehung, zentrales Motiv. Beispiele: vater tochter geheimnis, deutsche teilung familie, verschwörung politik. Das geht über Geografie hinaus und beschreibt, was im Buch passiert. Diese Ebene fehlt in den Feldern gewöhnlicher Autoren häufig komplett.
Zielleser und Stil. Beschreibung der Zielgruppe und des Tons des Buches, ohne konkrete Namen. Beispiele: leser deutscher politthriller, fans dystopischer literatur, düstere atmosphäre. Diese Ebene hilft dem Algorithmus zu verstehen, wem dein Buch gezeigt werden soll.
Warum ich keine Namen lebender Autoren in die Felder schreibe
Eine verbreitete Empfehlung in Selbstverlags-Foren lautet, in den Schlagwörtern einen ähnlichen Autorennamen unterzubringen, etwa in der Form wie marc elsberg oder wenn dir ferdinand von schirach gefällt. Vor einigen Jahren hat das tatsächlich funktioniert.
Im Jahr 2026 funktioniert es nicht mehr. Amazon verbietet die Verwendung fremder Autorennamen in den Backend-Schlagwörtern formell, sogar in der Form eines Vergleichs. In den offiziellen KDP-Richtlinien steht es direkt: „name of an author not associated with your book”, verboten. Eine feste Frist für Korrekturen nennt die KDP-Hilfe nicht. Wie Amazon in der Praxis reagiert, habe ich selbst erlebt. Am 28. April 2026 schrieb mir das Kindle Content Review Team zu meinem Roman „Der König der Gaukler“, ich hätte fünf Tage, um die Schlagwörter zu ändern, sonst werde das Buch aus dem Verkauf genommen.
Die sichere Alternative besteht darin, den Lesertyp oder die stilistische Gruppe zu beschreiben, nicht einen konkreten Namen:
| Riskant (Autorenname) | Sicher (Beschreibung von Leser oder Genre) |
|---|---|
| wie marc elsberg | leser technischer thriller |
| fans von ferdinand von schirach | fans deutscher justizthriller |
| wie sebastian fitzek | leser deutscher psychothriller |
Die Wirkung ist dieselbe. Amazon zeigt das Buch denselben Nischenlesern, ohne Risiko für dein Konto.
Wo du echte Suchanfragen findest: drei Quellen
Rate nicht. Suchanfragen kann man finden, und ich nutze dafür drei Quellen. Kostenlos ist davon nur die erste.
Amazon Autocomplete. Das einfachste und ehrlichste Signal. Öffne Amazon im Inkognito-Modus, damit dein persönlicher Suchverlauf die Ergebnisse nicht verzerrt, und tippe die ersten Buchstaben deines Genres in die Suchleiste. Amazon schlägt von selbst vor, was echte Käufer gerade suchen. Das sind die Anfragen, die das Suchsystem in den letzten Wochen am häufigsten gesehen hat. Schreib alles auf, was erscheint, vor allem die langen Kombinationen sind dein Ziel.
Search Term Report in Amazon Ads. Wenn du bereits eine Werbekampagne hast, lade diesen Bericht einmal pro Woche herunter. Dort siehst du die genauen Anfragen, über die Käufer dein Buch über eine Anzeige tatsächlich erreicht haben. Wörter, die Klicks und Verkäufe gebracht haben, übernimmst du in die Schlagwörter. Das ist der direkteste Kanal, Amazon sagt dir selbst, was funktioniert.
BookBeam (Partnerlink) Reverse Keyword. Ein kostenpflichtiges Werkzeug, das ein Bild zeigt, welches du per Hand nicht zusammenbekommst: welche Schlagwörter genau bei den Büchern stehen, die sich in deiner Nische aktuell verkaufen. Reverse Engineering fremden Erfolgs. Wenn dein Konkurrent in den Top 10 des Genres steht, dann funktionieren bei ihm offenbar einige Felder. Reverse Keyword zeigt, welche.
Wenn du von diesen drei Quellen bislang mindestens eine nutzt, bist du schon weiter als die meisten Selbstverleger. Wenn du keine nutzt, dann fang heute mit Autocomplete an. Das sind fünf Minuten und null Investition.
Metadaten jenseits der sieben Felder
Metadaten sind mehr als die sieben Schlagwörter. Hier ist die vollständige Liste der Hebel, die für die Sichtbarkeit eines Buches wirken.
Buchtitel. Das stärkste Keyword-Feld, das du hast. Wenn sich ein Genre oder ein Schlagwort organisch in den Titel einfügen lässt, dann nimm es auf.
Untertitel. Der Ort für eine Long-Tail-Phrase und einen Pitch zugleich. Nicht ungenutzt lassen. Viele Autoren lassen ihn leer, und das ist ein enormer Keyword-Slot, der verloren geht.
Reihentitel. Wenn das Buch zu einer Reihe gehört, unbedingt eintragen. Amazon bündelt die Verkäufe einer Reihe und hebt die Sichtbarkeit aller Teile.
Autoren-Bio. Durchsuchbar. Wörter aus der Biografie wirken ebenfalls auf Anfragen zu Namen und Thema.
Buchbeschreibung. Die ersten zwei Zeilen sind in den Treffern sichtbar. Dort gehört das Stärkste hin.
Ich komme zurück zum Beispiel Die Erben Jerichos. Vor der Überarbeitung hatte das Buch gar keinen Untertitel. Nach der Überarbeitung sieht er so aus:
Die Erben Jerichos: Ein realistischer Endzeitthriller: Vulkan, Tsunami und der Kollaps der Zivilisation
In dieser einen Zeile wirken sechs einzelne Suchanfragen: realistischer Endzeitthriller, Endzeitthriller, Vulkan (Thema des Buches), Tsunami (Thema), Kollaps der Zivilisation (zentrales Motiv), dazu eine Genre-Verankerung durch realistisch. Ein Keyword-reicher Untertitel, der zugleich als Pitch auf der Buchseite für den Leser funktioniert.
Bei Die Erben Jerichos hat der richtig formulierte Untertitel mehr Wirkung gezeigt als alle sieben Schlagwörter-Felder zusammen. Das Untertitelfeld ist ein kostenloses Keyword-Feld, das viele Autoren einfach leer lassen.
Änderungen an Schlagwörtern übernimmt Amazon innerhalb von 24 bis 72 Stunden. Nach jeder Änderung im Backend prüfe, wie das Buch in den Treffern zu den neuen Anfragen erscheint.
Verbotene Wörter bei Amazon
Ein Punkt, den du beim Befüllen der Felder im Kopf behalten solltest. Diese Wortkategorien setzen entweder das Feld auf null oder führen zur Unterdrückung des Buches bis hin zur Sperrung des Kontos.
Marketing-Behauptungen. Bestseller, Award-winning, #1, Top, neu, im Angebot. Amazon erlaubt es Autoren nicht, über Keyword-Felder Rang, Status oder zeitliche Merkmale zu behaupten. Diese Wörter sind für die Plattform selbst reserviert.
Amazon-Programme. Kindle Unlimited, KDP Select, Audible, Prime Reading. Formell verboten, Amazon reserviert sich diese Begriffe.
Fremde Marken. Disney, Marvel, Markennamen. Verletzung von Rechten, die Amazon automatisch verfolgt.
Namen anderer Autoren. marc elsberg, wie marc elsberg, fans von fitzek. Direktes KDP-Verbot. Funktioniert nicht einmal in der Form eines Vergleichs. Diesen Punkt habe ich im Kapitel über die vier Kategorien Schlagwörter ausführlicher behandelt.
Manche Werkzeuge markieren verbotene Wörter automatisch. Ich prüfe trotzdem von Hand, weil sich die Liste von Amazon ändert.
Checkliste: prüfe deine eigenen Felder in zehn Minuten
Öffne das KDP-Backend, wähle ein Buch aus und gehe die Liste durch. Das dauert zehn Minuten.
- Sind alle sieben Felder ausgefüllt? Jedes leere Feld ist Platz, den du verschenkst.
- Steht in jedem Feld eine Anfrage, wie Käufer sie eintippen, in derselben Wortfolge?
- Zeigt Amazon bei jeder dieser Anfragen auf der ersten Seite mindestens fünf Bücher wie deines?
- Fehlen in den Feldern das Wort „Buch“, Jahreszahlen, Wertungen wie spannend und die Namen deiner Kategorien?
- Sind keine Namen lebender Autoren in den Feldern, auch nicht in der Form wie X oder fans von Y?
- Sind keine Marketing-Behauptungen wie Bestseller, #1, Top, neu in den Feldern?
- Sind keine Amazon-Programme wie Kindle Unlimited oder KDP Select in den Feldern?
- Ist der Untertitel ausgefüllt? Wenn er leer ist, dann ist das ein riesiges Keyword-Feld, das du nicht nutzt.
- Ist der Reihentitel, falls das Buch zu einer Reihe gehört, eingetragen?
- Enthält die Autoren-Biografie Wörter aus dem Genre und dem Thema des Buches?
Wenn mindestens zwei Punkte mit „nein” beantwortet werden, hat die Schlagwörter-Optimierung dieses Buches noch Spielraum. Und der lässt sich fast immer an einem Abend ausschöpfen.
Schluss
Schlagwörter sind die günstigste Sichtbarkeit, die du auf Amazon überhaupt bekommen kannst. Sieben kostenlose Felder im KDP-Backend. Und doch füllen die meisten Autoren sie mit Wörtern, über die ihr Buch niemand findet, weil ihnen niemand die Regeln erklärt hat.
Jetzt hast du die Regeln, den Fall und die Checkliste. Öffne dein KDP-Backend und geh die zehn Punkte durch. Schon ein oder zwei Korrekturen bewegen dein Buch in den Treffern. Wenn etwas hakt oder du eine Frage hast, schreib mir direkt, ich antworte jedem persönlich.

Andreas Otter
20 veröffentlichte Bücher, über eine Million Leser. Buchmarketing betreibt er täglich an den eigenen Titeln, bevor eine Methode zu unseren Kunden geht.
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